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Aktivitätentracking

Wer in der heutigen Zeit Sport treibt kommt meist nicht umhin, sich mit Trainingsdaten zu befassen um seinen Sport zu analysieren und zu bewerten oder gar sich mit anderen zu messen. Das liegt wohl in der Natur des Menschen, eine ständige Competition sozusagen.

Wie dem auch sein, der Markt bietet hier eine Unzahl an Hilfsmitteln um alle Daten zu erfassen und auszuwerten. Doch welches Equipment ist am sinnvollsten, am besten und am praktischsten? Um es vorweg zu nehmen, hier kann ich beim besten Willen keine allgemeingültige Aussage machen, da es immer individuell zu bewerten ist. Was der eine mag ist für den anderen überhaupt nicht brauchbar. Deshalb beschränke ich mich erstmal auf meine eigenen subjektiven Kriterien und Vorlieben.

Was braucht es alles?

Wenn wir unseren Sport aufzeichnen, ist es heute üblich, alle relevanten Daten zu erfassen. Die meisten Sportuhren und Smartphones machen das zum Großteil schon mit den Bordmitteln. Wer darüber hinaus detaillierte Daten benötigt, wie z.B. Trittfrequenz beim Radfahren oder Schlaggeschwindigkeit beim Tennis, der benötigt spezielle Sensoren die meist optional erworben und gekoppelt werden können. Da ich weder Leistungssport noch Profisport betreibe, reichen mir die Standardinformationen locker aus.

Pulsmessung

Als erstes interessiert uns ja mal der Puls, also die Herzfrequenz in der wir trainieren. Diese zu beobachten ist wichtig, da wir anhand des Wertes exakt im gewünschten Bereich trainieren können. Ob Kardiotraining, anaerob oder aerobes Training - immer alles voll unter Kontrolle. Um den Puls zu messen gibt es Uhren, die den Puls direkt am Handgelenk messen, was nicht so genau sein soll, oder aber über einen Brustgurt der genauere Werte liefert. Wie genau man aufzeichnen möchte und was einem hier wichtig ist muss ja jeder selbst für sich entscheiden. Ich bevorzuge die Messung über die Uhr direkt, also am Handgelenk, da ich hier keinen Brustgurt benötige.

Streckenaufzeichnung

Wenn wir Outdoor-Aktivitäten machen, wollen wir natürlich genau wissen wann wir wo und wie schnell und wie lang wir unterwegs waren. Viele Smartwatches und Sportuhren haben einen eingebauten GPS Empfänger, sodass die Streckendaten genau und lückenlos erfasst werden können. Smartphones haben das ohnehin.

Kalkulierte Daten

Gibt man seine persönlichen Daten wie Alter, Größe, Gewicht und Geschlecht in die Software ein, errechnet diese automatisch alle relevanten Daten selbst. So kann z.B. der Kalorienverbrauch anhand dieser Daten und der gewählten Sportart und des Pulses jederzeit genau berechnet werden. Ähnliches gilt auch für zyklische Sportarten wie Laufen und Radfahren. Die Gyrosensoren der Geräte zeichnen diese wiederkehrenden Impulse auf und berechnen anhand der Sportart die Schritte, Schrittfrequenz (Kadenz), Umdrehungen, Hübe etc.

Uhrenvergleich

Hat man sich für eine Sportuhr/Smartwatch etc. entschieden, ist die Frage welche es denn nun sein soll schnell da. Es gibt sehr viele unterschiedliche Marken und Hersteller, die eine schiere Unzahl von Modellen im Programm haben, das macht es sicher nicht leicht. Als IPhone-Besitzer viel meine erste Wahl auf die Apple-Watch Series4, die hatte ich eh schon und sie lässt sich mit unterschiedlichen Apps betreiben. Welche hier sinnvoll sind sage ich später noch. Hätte ich keine AppleWatch, wäre meine Wahl wohl eher in Richtung Garmin Fenix gegangen, aber mit zwei Uhren rumrennen mag ich nicht wirklich. Daher bin ich mit meiner AppleWatch mehr als zufrieden.

Laufapps

Auswertungen der Läufe sind dem ein oder anderen ja sehr wichtig. Doch welche ist die persönlich beste Laufapp? Einmal festgelegt, möchte man ja nicht seine getrackten letzten 50 Läufe vergessen und mit einer neuen App anfangen. Daher mache ich es so, dass ich meine sportlichen Aktivitäten mit der Apple Health App, bzw. mit der Trainingsapp auf der AppleWatch aufzeichne. Diese sammelt alle relevanten Daten, wie GPS Route, HR-Messung, Rundenzeiten, Kadenz etc. gut auf und stellt sie auch ordentlich dar. Aber deshalb brauche ich auf Stava, Runtastic, Komoot und Konsorten ja nicht zu verzichten! Dank der App "RunGap" kann man die getrackten Daten an diese Dienste problemlos weiterleiten und hat so, z.b. bei Strava (siehe Foto) eine recht gute Darstellung und Analyse des Laufs. RunGap hat eine Vielzahl von unterstützen Trackerapps, so dass man sich für die Aufzeichnung echt nur auf eine App konzentrieren muss und alles andere dann eben nur noch verteilt - je nach Lust und Laune bzw. nach eigenem Geschmack.